Mallorca

Mallorca ist die grösste Baleareninsel. Die Hauptstadt Palma ist auch gleichzeitig die Hauptstadt der Balearen.


Es gibt sechs Landschaftszonen auf Mallorca.:

Serra de Tramuntana, ein 15 Kilometer breiter Gebirgszug  an der Nordwestküste.

Region Raiguer, ist eine Übergangszone vom Gebirge zur Ebene in der Inselmitte.

Pla de Mallorca, die grosse Ebene mit dem Tafelberg Puig de Randa.

Llevant, eine Gebirgszug in der nordöstlichen Landschaftsregion

Migjorn, die südliche Fortzsezung der Ebene Pla de Mallorca

Palma, die Hauptstadt an der grossen Bucht von Palma


Landschaft

Zwei Gebirgszüge rahmen die Insel ein, die weniger spektakulären Serres de Llevant im Osten und die bekannte, über weite Strecken nicht besiedelte Serra de Tramuntana  im Nordwesten, in der die höchsten Berge der Insel, darunter elf mit über 1000 Meter über Meereshöhe, liegen. In den Serres de Llevant befinden sich hingegen nur drei Gipfel über 500 Meter. Diese Höhe erreicht außerhalb der beiden Gebirgsketten nur der Puig de Randa mit 540 Meter im Es Plà in der Mitte der Insel.


In der Serra de Tramuntana befinden sich auch der bekannte Canyon des Torrent de Pareis und die beiden Trinkwasser-Speicherseen Embassament de Cúber und Embassament des Gorg Blau. Die Stauseen sichern vor allem die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Palma.


Flüsse und natürliche Seen besitzt Mallorca nicht. Die oftmals starken Regenfälle nehmen die vielen Torrents (Sturzbäche) auf, die das Wasser ins Meer ableiten. In Trockenzeiten bleiben in den Torrents Brackwasserseen zurück, die vielen Insektenarten Lebensraum bieten. Die meisten Sumpfgebiete Mallorcas wurden in der Vergangenheit trockengelegt. Zwei Ausnahmen bilden die heute unter Naturschutz stehenden S`Albufera und S’Albufereta in den Gemeinden Muro und Alcúdia.


Klima

Mallorca besitzt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden).

Die kurzen Winter sind bedingt durch die Insellage mild und feucht. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40 °C steigen.

Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Das kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können.

Ende Dezember bis in den Januar sind windstille, milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt.


Strände

Hier kann jeder für sich den idealen Strand finden.

Es gibt überall auf der Insel herrliche Strände. Vor allem in Norden und Osten gibt es viele Naturstrände und Badebuchten. Grosse Strände mit touristischer Atmossphäre gibt es in allen Regionen der Insel.


 

 


3390